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Aktuell
Montag, den 27. Februar 2012 um 13:54 Uhr

3 junge Wilde in den Kantonsrat

Kaum ist das intensive Wahljahr 2011 vorbei, geht es schon in die nächste Runde. Nach
einem aktiven Wahlkampf für den Nationalrat haben die Jungfrei sinnigen St. Gallen-Gossau
wieder Grosses vor. Aus diesem Grund stellen sich Tobias Widmer und Odilo Lamprecht, nach
den Nationalratswahlen, auch wieder für den Kantonsrat zur Wahl. Damit jedoch eine noch
stärkere Präsenz markiert werden kann, ist dieses Mal auch der 22-jährige Pascal Stäheli
aus St. Gallen dabei.

 

ins_jfdp sgZusammen will man der Region zeigen, dass junge zielstrebige Politiker in der Region vorhanden sind und auch dringend benötigt werden. Man sicherte sich drei Plätze auf der Liste der FDP. Die Liberalen St. Gallen und geht somit mit der Mutterpartei ins Rennen. Damit aber nicht nur behauptet wird, dass man etwas bewegen will, sind auch für diese Wahlen wieder aussergewöhnliche Aktionen geplant. Neben der Präsenz mit dem Kaffeemobil der Mutterpartei, stehen auch eigene Aktionen der Jungfreisinnigen an. Sei dies eine Gipfeli-Verteilaktion in Gossau und Engelburg oder der Frei-Glühwein-Anlass in St. Gallen. Auf jeden Fall sind die Motivation für den Wahlkampf und klare überzeugende Ziele vorhanden.

 

Der erste Kandidat, Tobias Widmer aus Gossau, hat die Lehre als Konstrukteur erfolgreich absolviert und arbeitet momentan im Unternehmen Leutenegger+Frei AG in Andwil, einem traditionellen Industrie-KMU. Während dieser Tätigkeit strebt er noch berufsbegleitend einen Bachelor-Abschluss in Wirtschaftsingenieurwesen an. Er ist seit drei Präsident der Jungfreisinnigen St. Gallen-Gossau und wird noch  bei der jungfreisinnigen Kantonalpartei die Kampagnenleitung übernehmen.

 

Der gebürtige Bündner Odilo Lamprecht lebt seit mehr als drei Jahren in St. Gallen. Nach seinem Abschluss in Betriebsökonomie an der HTW Chur fand er eine Stelle in St. Gallen als Key Account Manager bei der Firma MS Mail Service. In seiner Freizeit geht er gerne Bergsteigen oder diskutiert über politische Anliegen. Odilo ist seit 2009 Vize-Präsident der Jungfreisinnigen St. Gallen-Gossau und wird in  Kürze das Amt von Tobias Widmer übernehmen.

 

Der dritte Kandidat, Pascal Stäheli, ist gelernter Elektromonteur. Nach absolvierter technischer Berufsmaturität, studiert er momentan Wirtschaftsingenieurwesen an der ZHAW in Winterthur. Er treibt gerne Sport aller Arten und engagiert sich als technischer Leiter in der Schneesportschule St. Gallen. Im Gegensatz zu den anderen Kandidaten, ist seine politische Laufbahn noch sehr jung. Er ist seit letztem Jahr Mitglied der JFSG. Jedoch wird er beweisen, dass man auch überzeugen kann, ohne in einem Vorstand vertreten zu sein.

Published in JFRSG News
Samstag, den 04. Februar 2012 um 12:35 Uhr

Neuer Präsident gewählt

Die Jungfreisinnigen Kanton St.Gallen haben am Freitag, 27. Januar 2012, ihre Hauptversammlung
durchgeführt. Die Versammlung stand ganz im Zentrum von Neuwahlen: Neben einem
neuen Präsidenten wurde ein grosser Teil des Vorstands neu bestellt.

 

vorstand_2012ST.GALLEN. „Ich freue mich auf diese spannende und verantwortungsvolle Aufgabe“ sagte Christoph Graf nach seiner Wahl zum Präsidenten der Jungfreisinnigen St.Gallen. Der Rheintaler Graf löst den langjährigen Präsidenten Vinzenz Rentsch an der Spitze der Jungfreisinnigen ab. Dieser tritt vor allem aus beruflichen Gründen zurück. „Wir haben letzten Herbst gegen Sesselkleber gekämpft. Ganz in diesem Sinne übergebe ich mein Amt gerne an einen Nachfolger“.

 

Tobias Widmer (St.Gallen; Vize-Präsident) und Daniel Künzler (Berneck; Kassier) wurden in ihrem Amt bestätigt. Folgende Personen wurden neu gewählt: Alex Debrunner (St.Gallen; Generalsekretär), Simon Scherrer (Mörschwil; Internet), Thomas Anderegg (Wil; Events).

 

Stärkere Positionierung
Die Hauptversammlung hat dem Vorstand den Auftrag erteilt, die Lancierung
einer kantonalen Kampagne im Sommer vorzubereiten und die Jungfreisinnigen
in der Öffentlichkeit stärker zu positionieren. Zudem soll der Mitgliederbestand
um mindestens 10% steigen.

 

Weigelt als Referent
Die Hauptversammlung fand in den Räumlichkeiten der IHK St.Gallen-Appenzell statt.
Nach dem offiziellen Teil referierte der Direktor der IHK, Dr. Kurt Weigelt,
zum Studienfinanzierungsmodell, welches die IHK vor kurzem
der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Nach einer angeregten Diskussion
klang der Abend mit einem Apéro aus.

Published in JFSG News
Samstag, den 04. Februar 2012 um 12:24 Uhr

Rheintaler wird Präsident

Die Jungfreisinnigen Kanton St.Gallen haben gestern ihre Hauptversammlung
durchgeführt. An der Versammlung wurde der Lüchinger Christoph Graf zum
Kantonalpräsidenten gewählt.


christoph-grafST.GALLEN. Der Rheintaler Christoph Graf löst den langjährigen Präsidenten Vincenz Rentsch
an der Spitze der Jungfreisinnigen ab. Graf ist seit 2008 Mitglieder der Jungfreisinnigen. Er war 2009 im
Gründungsvorstand der Regionalpartei Jungfreisinnige Region Rheintal und bekleidet dort seit 2011 das
Amt des Vize-Präsidenten. 2010 wurde er als Pressechef in den kantonalen Vorstand gewählt; 2011 wurde
er zudem Vize-Präsident der Kantonalpartei. Im Herbst 2011 kandidierte er auf der Liste der
Jungfreisinnigen für den Nationalrat.

 

Christoph Graf wohnt in Lüchingen und studiert an der Universität Zürich Germanistik, Philosophie und
Politikwissenschaften. Zudem ist er Offizier der Schweizer Armee und Instrumentallehrer an Musikschule
Konservatorium Zürich.

 

Graf kandiert am 11. März auf der Liste der FDP.Die Liberalen Rheintal auch für den Kantonsrat.

 

Weitere Infos zu Christoph Graf finden Sie auf seiner Homepage: www.graf-christoph.ch
Weitere Infos zu den Jungfreisinnigen Kanton St.Gallen finden Sie unter www.jfsg.ch.

 

Bei Fragen können Sie sich direkt an Christoph Graf, wenden:
Mobile: 076 426 73 55
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Published in JFSG News
Donnerstag, den 13. Oktober 2011 um 16:38 Uhr

Partei besucht Bundeshaus und Ammann Group

bundeshausDie Jungfreisinnigen Region Rheintal besuchten vergangenen Donnerstag das Bundeshaus.
Neben einer Führung durch den Parlamentssitz, durften die JFRH dem jungfreisinnigen Nationalrat Christian Wasserfallen einige Fragen stellen. Am Nachmittag stand der Besuch der Ammann Group in Langenthal auf dem Programm.


12 Rheintaler Jungfreisinnige besuchten am vergangenen Donnerstag das Bundeshaus in Bern. Als erstes stand ein Gespräch mit NR Christian Wasserfallen auf dem Programm. Wasserfallen nahm sich über eine halbe Stunde Zeit, um den Jungfreisinnigen über seinen Werdegang zu erzählen. „Wasserfallen hat uns
dargelegt, dass man als frisch gewählter Nationalrat zwar herzlich willkommen geheissen wird, aber man dann bei der Verteilung der Kommissionssitze hinten anstehen muss“, erklärt Gabriel Frey, selbst
Nationalratskandidat und Organisator des Events.


Livedebatte im Ratssaal
Anschliessend begleitete Nationalrat Wasserfallen die Delegation auf die Besuchertribüne. „Wir konnten
auf der Tribüne live die Debatte zum Bankengesetz verfolgen. Das war schon etwas anderes als im
Fernsehen“, so Nationalratskandidat Christoph Graf. Als letztes Stand eine Führung durch das
Bundeshaus auf dem Programm. Interessant war vor allem der Eingangsbereich, in dem architektonisch
die verschiedenen Sprachen, Kantone und Wirtschaftszweige sowie Lebensbereiche in der Schweiz
dargestellt sind.


ammann

Erfolgreiches Unternehmen


Am Nachmittag besuchten die Jungfreisinnigen die Ammann Group in Langenthal. Ammann produziert auf der ganzen Welt Maschinen und Anlagen, um Asphalt herzustellen und zu verarbeiten. Nach einer kurzen Einführung durch die Assistentin des CEO wurde die Delegation an zwei Lehrlinge des Betriebes
übergeben.


Mit viel Engagement und Fachwissen erklärten die beiden Lehrlingen den Jungfreisinnigen wie die Produktionsprozesse vor sich gehen, welche Unternehmensphilosophie gelebt wird und wo was hergestellt und montiert wird. „Die grossen Hallen mit Maschinen, Lasern und Kränen waren schon sehr
eindrücklich. Besonders bemerkenswert war wohl die ganze Logistik: Dass diese reibungslos funktioniert ist bei einem so grossen Betrieb schon eine Leistung“, so Nationalratskandidaten Gloria Schöbi, Präsidentin der Jungfreisinnigen Rheintal.

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Montag, den 25. April 2011 um 18:18 Uhr

Seine Stimme für einen Jungen verschwenden?

Wie im Fussball müsste man auch in der Politik eigentlich die Meinung vertreten, dass es keine jungen bzw. alten Politiker gibt, sondern nur gute oder schlechte. Der Blick in die Parlamente aller Ebenen zeigt uns jedoch, dass die Jungen signifikant untervertreten sind. Muss man daraus schliessen, dass ältere Politiker die besseren sind?
 
 Kein Netzwerk – keine Lobby
 Je mehr Lebensjahre ein Mensch mitbringt, desto mehr Leute kennt er. Dieser Grundsatz gilt noch viel mehr für die Politik. Eingestandene Politiker haben ein viel grösseres Netzwerk und sind damit breiter in Gesellschaft, Wirtschaft und eben Politik abgestützt. Doch nützt dies auch der Gesellschaft, für die der Politiker in erster Linie utilitaristisch einstehen sollte? Pragmatisch gesehen eher weniger. Denn mit einem wachsenden Netzwerk steigt auch die Abhängigkeit der Person. Dort einen Gefallen, hier noch ein Zugeständnis – schliesslich ist man ja befreundet bzw. vernetzt.
Jungpolitiker haben diese Bürde nicht und vertreten deshalb nur sich selbst. Wählt man einen Jungen, wählt man noch das, was man wählen will und nicht das determinierende Netzwerk hinter einer fassadenhaften Persönlichkeit.
 
 Leistungsschuldig
Amtsmüdigkeit ist kein Phänomen. Viele Politiker, die lange dabei sind, haben ihre Innovationskraft verloren. Dies ist nicht zuletzt auch System bedingt. Während die Jungen sich in der Politik inhaltlich und persönlich noch beweisen müssen, zehrt die ältere Generation mehr oder weniger legitimiert an den einst geleisteten Errungenschaften. Einem Jungpolitiker kann man also ruhig glauben, wenn er versichert, etwas leisten zu wollen.
 
 Heute und morgen
Was ist wichtiger, heute oder morgen? Zugegebenermassen ist diese Frage bescheuert, denn ohne heute gibt’s kein morgen. Wer also in der Gegenwart nicht an die Zukunft denkt, der handelt zu spät. Wer allerdings in der Zukunft mehr zu verlieren, als zu gewinnen hat, der denkt verständlicherweise eher an heute, als an morgen. Während also zum Beispiel die kurz vor der Pension stehende politische Mehrheit im Parlament Sessions für Session Massnahmen bezüglich Rentenproblematik zum Teil aus Eigennutz verzögert, fürchtet die junge Bevölkerung den Rentenkollaps immer mehr.
Aus diesen Gründen braucht es nicht nur in unserer Handlungsleitlinien einen vernünftigen Ausgleich zwischen heute und morgen – es braucht ihn auch im Parlament!
 
 Kein naturalistischer Fehlschluss
 Erläutertes soll in keiner Weise unsere erfahrenen Politiker diskreditieren. Schliesslich profitieren Jungpolitiker von deren Erfahrung. Ein Staat kommt genauso wenig wie ein Unternehmer weder ohne Lehrmeister, noch ohne Lehrlinge aus. Und so ist es langsam an der Zeit zu realisieren, dass eine gute intergenerationale Mischung nur dann erreicht werden kann, wenn man selbst den Mut hat, Jungpolitiker zu wählen.
Published in Vox-Libertas