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Aktuell
Freitag, den 20. April 2012 um 12:33 Uhr

Jungfreisinnige für Götte

ST.GALLEN. Die Jungfreisinnigen Kanton St.Gallen (JFSG) empfehlen der
St.Galler Bevölkerung die Wahl von Michael Götte in die Regierung.

 

Der Kanton St.Gallen ist in einer längerfristig nicht verkraftbaren finanziellen Schieflage. Jetzt
braucht es griffige Sparprogramme, um das strukturelle Defizit zu überwinden. Dazu braucht es
eine kompetente, hartnäckige und erfahrene Regierung, mit einer soliden bürgerlichen Mehrheit.
„Wir sind der Überzeugung, dass Michael Götte viel Erfahrung aus seiner beruflichen
Tätigkeit, vor allem aber aus seiner Tätigkeit als Gemeindepräsident, in die St.Galler Regierung
einbringen kann“, so der Präsident der JFSG, Christoph Graf.

 

Fredy Fässler nicht wählbar

Der Kandidat der Sozialdemokraten ist für die JFSG keine Option: Es braucht jetzt keine
Klassenkampfrhetorik, Mehrausgaben und Umverteilung, sondern eine Finanzpolitik, welche den
Kanton aus seiner Schieflage bringt!

Published in JFSG News
Dienstag, den 06. März 2012 um 20:45 Uhr

Leserbrief „mein liebes Wahlplakat”

Jetzt spriessen sie wieder aus dem Boden wie Pilze nach einer regnerischen, feuchten Sommernacht.

An jeder Ecke oder freien Wiese findet man sie vor. Optisch perfekt gestaltet um die Blicke der Passanten auf sich zu lenken und ihre Botschaften zu vermitteln. Wahlplakate mit den Konterfeis der zu wählenden Person inklusive Parteilogo sowie Wahlbotschaft setzen wie vor jeder Wahl die Farbakzente in einer meist grauen Umgebung. Bis sie jedoch in ihrer vollen Pracht zu bestaunen sind, braucht es einiges an vorangehender Arbeit.jannik_schweizer

Als erstes muss ein geeignetes Foto gefunden oder neu erstellt werden. Dieses wiederum wird anschliessend bis zur Perfektion bearbeitet, mit den jeweiligen Wahlbotschaften sowie Parteilogos versehen und farblich abgestimmt. Ist diese zeitaufwendige Arbeit erstmals getan und eine Druckvorlage erstellt geht es ab damit zur Druckerei. Nach dem Drucken müssen die Plakate auf die meist wiederverwendbaren und daher bereits vorhandenen Plakatständer aufgeklebt werden.

 

Bedenkt man, dass so ein Plakat bei jeder Witterung meist im Freien steht, ist dafür eine gewisse Sorgfalt geboten. Ist auch diese Arbeit erledigt geht es ans Aufstellen. Eigentlich die Krönung einer zeitaufwendigen Vorarbeit, dennoch bei gewissen Witterungen nicht immer die angenehmste Aufgabe.

Hochfrequentierte Stellen sind sehr beliebt und ein Jeder möchte der Erste vor Ort sein. Dennoch gilt es auch zu beachten, dass ein Plakat nicht überall aufgestellt werden darf, sondern gewissen Regeln der jeweiligen Stadt oder des jeweiligen Kantons nachgekommen werden muss. Gäbe es diese Regeln nicht, so würden wahrscheinlich von jeder Autobahnbrücke diverse Personenportraits auf die vorbeifahrenden Autos schauen und ihre Wahlbotschaften präsentieren!

 

Dass der oben beschriebene Prozess nicht jedermanns Sache ist, dass haben gewisse Firmen bereits erkannt und bieten einen sogenannten Komplet Service an. Professionelle Grafikagenturen gestalten die Wahlplakate nach den neusten Erfahrungen der psychologischen Aufmerksamkeitsgewinnung und lassen sie auf bereits vorhandenen, dauerhaften Werbeflächen aufkleben. Auch kommen immer neue Werbemöglichkeiten hinzu. So zum Beispiel die LED-Werbung. Tag und Nacht leuchtet dann das „digitale Plakat“ von mobilen oder fixen LED-Screens. Beides hat jedoch auch seinen Preis und wird daher nicht von allen Parteien genutzt. Speziell Klein- oder Jungparteien können es sich schlichtweg nicht leisten, diesen Aufwand in ihren jeweiligen Wahlbudgets zu verbuchen.

 

Eines jedoch ist und bleibt seit jeher das Gleiche, nämlich der Sinn dieser Wahlplakate. Dieser besteht einzig und alleine darin, die Öffentlichkeit auf eine Person und/oder Partei aufmerksam zu machen um wenn möglich eine Stimme mehr im hart umkämpften Wahlkampf zu ergattern. Zudem bringt ein gelungener Wahlspruch nicht selten ein Lächeln auf die Gesichter der Passanten oder Kinder erfreuen sich an den farbigen Bildern und Logos. Was Wahlplakate jedoch mit Sicherheit nicht tun ist jemanden stören oder in irgendeiner Form bedrohen oder belästigen. Daher wundere ich mich umso mehr, wieso immer wieder Plakate am Boden liegen oder mutwillig beschädigt werden.

Liebe Randalierer, mit diesem Leserbrief möchte ich mich gezielt an euch richten. Denkt doch bitte das nächste Mal an diese Zeilen und geht an eurem wehrlosen Gegner vorbei und belasst ihm so neben unnötigem Mehraufwand eine gewisse Ehre für die von ihm investierten Stunden.

 

 

Marc Schürer,
Kantonsratkandidat, Liste 2
Vizepräsident Jungfreisinnige Wil und Umgebung“

Published in Vox-Libertas
Samstag, den 11. Februar 2012 um 13:45 Uhr

Jungfreisinnige treten mit 28 Kandidierenden an

JFSG stellen stärkstes Bewerberfeld unter den grossen Parteien

In insgesamt sieben Wahlkreisen treten am 11. März 28 Jungfreisinnige zu den St.Galler Kantonsratswahlen an. 12 von ihnen treten auf eigenen JFSG-Listen an; die übrigen kämpfen auf den FDP-Stammlisten um wertvolle Stimmen.

St.Gallen, 11. Februar 2012 | Am 11. März bestimmen die St.Gallerinnen und St.Galler die Zusammensetzung des Kantonsrats für die nächsten vier Jahre. Die Jungfreisinnigen des Kantons St.Gallen (JFSG) spielen im laufenden Wahlkampf eine sehr aktive Rolle: In sieben der insgesamt acht Wahlkreise treten sie mit 28 Kandidierenden an. Die Jungfreisinnigen Wil und Umgebung sowie die Jungfreisinnigen Toggenburg verfügen über eigene Listen, in den anderen Wahlkreisen figurieren die JFSG-Bewerber auf den Stammlisten der FDP.Die Liberalen.

 

Freisinn ist für die Jungen attraktiv

Der Anteil der Kandidierenden mit Jahrgang 1982 und jünger auf sämtlichen FDP-Listen liegt bei über 20 Prozent – ein Wert, der von den drei anderen grossen Parteien im Kanton nicht annähernd erreicht wird. FDP-Präsident Marc Mächler zeigt sich sehr erfreut über das grosse Engagement der eigenen Jungpartei, auch wenn ihn dieses keineswegs überrascht: „Die starke Vertretung der JFSG zeigt, wie attraktiv die Werte der FDP gerade auch für die jüngere Generation sind. Die Jungen haben ein sehr feines Gespür dafür, welche Partei sich für die Freiheiten des Einzelnen stark macht und für die Chancengleichheit – nicht die Ergebnisgleichheit – aller Bürger kämpft.“ 

 

Wahlplattform ist online

„Es freut mich, dass so viele junge Leute im ganzen Kanton sich für eine liberalere aber vor allem jüngere Politik einsetzen. Es zeigt auch, wie stark die JFSG inzwischen in allen Regionen geworden sind.“ erklärt der Präsident der JFSG, Christoph Graf.

Die JFSG haben auf ihrer Homepage www.jfsg.ch eine Wahlplattform eingerichtet. Auf der Wahlplattform sind weiterführende Informationen zu den meisten Kandidaten zu finden. Die Plattform wird laufend ergänzt und aktualisiert

 

Weitere Informationen zu den meisten Kandidaten finden Sie unter http://www.jfsg.ch/de/wahlen-2012

Published in JFSG News
Montag, den 25. April 2011 um 18:18 Uhr

Seine Stimme für einen Jungen verschwenden?

Wie im Fussball müsste man auch in der Politik eigentlich die Meinung vertreten, dass es keine jungen bzw. alten Politiker gibt, sondern nur gute oder schlechte. Der Blick in die Parlamente aller Ebenen zeigt uns jedoch, dass die Jungen signifikant untervertreten sind. Muss man daraus schliessen, dass ältere Politiker die besseren sind?
 
 Kein Netzwerk – keine Lobby
 Je mehr Lebensjahre ein Mensch mitbringt, desto mehr Leute kennt er. Dieser Grundsatz gilt noch viel mehr für die Politik. Eingestandene Politiker haben ein viel grösseres Netzwerk und sind damit breiter in Gesellschaft, Wirtschaft und eben Politik abgestützt. Doch nützt dies auch der Gesellschaft, für die der Politiker in erster Linie utilitaristisch einstehen sollte? Pragmatisch gesehen eher weniger. Denn mit einem wachsenden Netzwerk steigt auch die Abhängigkeit der Person. Dort einen Gefallen, hier noch ein Zugeständnis – schliesslich ist man ja befreundet bzw. vernetzt.
Jungpolitiker haben diese Bürde nicht und vertreten deshalb nur sich selbst. Wählt man einen Jungen, wählt man noch das, was man wählen will und nicht das determinierende Netzwerk hinter einer fassadenhaften Persönlichkeit.
 
 Leistungsschuldig
Amtsmüdigkeit ist kein Phänomen. Viele Politiker, die lange dabei sind, haben ihre Innovationskraft verloren. Dies ist nicht zuletzt auch System bedingt. Während die Jungen sich in der Politik inhaltlich und persönlich noch beweisen müssen, zehrt die ältere Generation mehr oder weniger legitimiert an den einst geleisteten Errungenschaften. Einem Jungpolitiker kann man also ruhig glauben, wenn er versichert, etwas leisten zu wollen.
 
 Heute und morgen
Was ist wichtiger, heute oder morgen? Zugegebenermassen ist diese Frage bescheuert, denn ohne heute gibt’s kein morgen. Wer also in der Gegenwart nicht an die Zukunft denkt, der handelt zu spät. Wer allerdings in der Zukunft mehr zu verlieren, als zu gewinnen hat, der denkt verständlicherweise eher an heute, als an morgen. Während also zum Beispiel die kurz vor der Pension stehende politische Mehrheit im Parlament Sessions für Session Massnahmen bezüglich Rentenproblematik zum Teil aus Eigennutz verzögert, fürchtet die junge Bevölkerung den Rentenkollaps immer mehr.
Aus diesen Gründen braucht es nicht nur in unserer Handlungsleitlinien einen vernünftigen Ausgleich zwischen heute und morgen – es braucht ihn auch im Parlament!
 
 Kein naturalistischer Fehlschluss
 Erläutertes soll in keiner Weise unsere erfahrenen Politiker diskreditieren. Schliesslich profitieren Jungpolitiker von deren Erfahrung. Ein Staat kommt genauso wenig wie ein Unternehmer weder ohne Lehrmeister, noch ohne Lehrlinge aus. Und so ist es langsam an der Zeit zu realisieren, dass eine gute intergenerationale Mischung nur dann erreicht werden kann, wenn man selbst den Mut hat, Jungpolitiker zu wählen.
Published in Vox-Libertas