3 junge Wilde in den Kantonsrat
Kaum ist das intensive Wahljahr 2011 vorbei, geht es schon in die nächste Runde. Nach
einem aktiven Wahlkampf für den Nationalrat haben die Jungfrei sinnigen St. Gallen-Gossau
wieder Grosses vor. Aus diesem Grund stellen sich Tobias Widmer und Odilo Lamprecht, nach
den Nationalratswahlen, auch wieder für den Kantonsrat zur Wahl. Damit jedoch eine noch
stärkere Präsenz markiert werden kann, ist dieses Mal auch der 22-jährige Pascal Stäheli
aus St. Gallen dabei.
Zusammen will man der Region zeigen, dass junge zielstrebige Politiker in der Region vorhanden sind und auch dringend benötigt werden. Man sicherte sich drei Plätze auf der Liste der FDP. Die Liberalen St. Gallen und geht somit mit der Mutterpartei ins Rennen. Damit aber nicht nur behauptet wird, dass man etwas bewegen will, sind auch für diese Wahlen wieder aussergewöhnliche Aktionen geplant. Neben der Präsenz mit dem Kaffeemobil der Mutterpartei, stehen auch eigene Aktionen der Jungfreisinnigen an. Sei dies eine Gipfeli-Verteilaktion in Gossau und Engelburg oder der Frei-Glühwein-Anlass in St. Gallen. Auf jeden Fall sind die Motivation für den Wahlkampf und klare überzeugende Ziele vorhanden.
Der erste Kandidat, Tobias Widmer aus Gossau, hat die Lehre als Konstrukteur erfolgreich absolviert und arbeitet momentan im Unternehmen Leutenegger+Frei AG in Andwil, einem traditionellen Industrie-KMU. Während dieser Tätigkeit strebt er noch berufsbegleitend einen Bachelor-Abschluss in Wirtschaftsingenieurwesen an. Er ist seit drei Präsident der Jungfreisinnigen St. Gallen-Gossau und wird noch bei der jungfreisinnigen Kantonalpartei die Kampagnenleitung übernehmen.
Der gebürtige Bündner Odilo Lamprecht lebt seit mehr als drei Jahren in St. Gallen. Nach seinem Abschluss in Betriebsökonomie an der HTW Chur fand er eine Stelle in St. Gallen als Key Account Manager bei der Firma MS Mail Service. In seiner Freizeit geht er gerne Bergsteigen oder diskutiert über politische Anliegen. Odilo ist seit 2009 Vize-Präsident der Jungfreisinnigen St. Gallen-Gossau und wird in Kürze das Amt von Tobias Widmer übernehmen.
Der dritte Kandidat, Pascal Stäheli, ist gelernter Elektromonteur. Nach absolvierter technischer Berufsmaturität, studiert er momentan Wirtschaftsingenieurwesen an der ZHAW in Winterthur. Er treibt gerne Sport aller Arten und engagiert sich als technischer Leiter in der Schneesportschule St. Gallen. Im Gegensatz zu den anderen Kandidaten, ist seine politische Laufbahn noch sehr jung. Er ist seit letztem Jahr Mitglied der JFSG. Jedoch wird er beweisen, dass man auch überzeugen kann, ohne in einem Vorstand vertreten zu sein.
Tobias Widmer an der Kanti Wil
Am Nachmittag des 6. Septembers fand an der Kantonsschule in Wil eine Podiumsdiskussion statt.
Vertreten wurden die Jungfreisinnigen durch den Nationalratskandidat Tobias Widmer. Themenschwerpunkte waren Sicherheit/Militär sowie die Energiefrage nach Fukuschima.
Weitere Vertreter waren Kristina Schüpbach (Juso); Michael Sarbach (J-Grüne); Karin Streule (J-CVP); Flurin Schmid (BDP); Johannes Leutenegger (GLP) und Jeffrey Bleiker (SVP).
...weil wir frei sind!
Weil wir frei sind!

Mit diesem Leitspruch starten Odilo Lamprecht und Tobias Widmer in die Nationalratswahlen. Weil wir frei sind?
In einem Wahljahr wie diesem, in dem alle Parteien rechts, links, oben und unten und in der Mitte mit negativen Emotionen und Angstmacherei auf Stimmenfang gehen, wollen wir einen Kontrapunkt setzten.
George Orwell schrieb einst: "Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen."
Wir wollen nicht mit übereilten Entschlüssen oder mit dem Grundsatz "Besser keine Meinung als die falsche" um die Gunst des Wählers ringen wie alle anderen. Dadurch würden wir unsere eigene langjährige Überzeugung verraten und die Versorgungssicherheit der Schweiz riskieren. Wir wollen selber entscheiden wie unser Strom hergestellt wird - Weil wir frei sind.
Dem Arbeits- und Wohnraum Schweiz ist nicht gedient, indem man eine Käseglocke darüberstülpt, um das eigene Versagen in der Integrationspolitik und dem ausschliesslich eigenverantworteten Mangel an Fachkräften zu entfliehen. Wir wollen selber bestimmen, wer in der Schweiz arbeiten und wohnen darf – Weil wir frei sind.
Um in Zukunft vermehrt die Schweizer und speziell die Ostschweizer Wirtschaft zu stärken sollen die Nachwuchskräfte von morgen selber wählen, in welche Schule sie gehen, welche Lehre sie machen wollen oder was sie studieren wollen. Weil sie frei sein sollen.
Erfolg hat die Schweiz über Jahrzehnte und Krisen stets begleitet, dank konsequent liberaler Politik und sachlicher Diskussion.
Auf diesen Weg wollen wir zurückkehren, für eine gesunde Schweiz mit Zukunft – weil wir frei sind.
Tobias Widmer, Präsident Jungfreisinnige St. Gallen-Gossau und Nationalratskandidat
Jugendgewalt stoppen
Die Jugendgewalt hat ein untragbares Ausmass angenommen: Die Täter sind jünger denn je und schrecken vor nichts zurück. Messerstechereien, bewaffneter Raub und Bandenkriminalität sind keine Seltenheit mehr. Derart viel brutale Jugendgewalt hat es noch nie gegeben! So kann es nicht weitergehen. Die Grenzen müssen endlich gesetzt werden; und zwar mit der Verschärfung des Jugendstrafrechts.
Nominationsversammlung der Jungfreisinnigen St. Gallen
Vergangenen Samstag Abend fand in St. Gallen in der Newsbar die Nominationsversammlung für die Nationalratswahlen 2011 der JFSG statt.
Als Einstieg in den Abend hielt alt Nationalrat Peter Weigelt ein Referat zum Thema "Social Media". Anhand aktueller Beispiele zeigte er gekonnt auf, warum Kommunikationsmittel wie Facebook und Twitter in der heutigen Zeit für einen erfolgreichen Wahlkampf nicht mehr wegzudenken sind und wie sie effizient und erfolgreich eingesetzt werden können.·
Anschliessend nominierten die anwesenden Mitglieder die 12 Kanditatinnen und Kanditaten sowie Vinz Rentsch für die FDP Liste.
