JFWU News (8)
Das Neuste aus der Region Wil und Umgebung

Auch dieses Jahr kamen die Jungfreisinnigen Thurgau, Appenzell und Sankt Gallen zum gemütlichen Chlaushöck in Hof zu Wil zusammen. Die Stimmung war friedlich und ausgelassen, und das Essen hat wunderbar geschmeckt. Für eine lustige Überrauschung sorgte der Samichlaus, begleitet von seinem Schmutzli. Es wurde viel gelacht als der Chlaus mit jeden einzelnen Jungfreisinn sprach.
Am Ende gab es noch "Nüssli" und "Schoggi". Es war ein sehr gelunger Abend der schon wieder Vorfreude auf den Chlaushöck vom nächsten Jahr weckt. Wir möchten uns noch herzlich bei unseren Sponsoren, Bäckerei Eberle und Kostezer Wil, bedanken.
Politische Diskussionsrunde im BZ Wil
Written by Thomas Anderegg
Am 31.08.2011 fand im BZ Wil eine Diskussionsrunde vor zwei Klassen der Kaufmännischen Lehrlinge M-Profil im 3. Lehrjahr statt.Die Nationalratskandidaten Christina Schönenberger (JCVP), Roman Rutz (JEVP), Basil Oberholzer (Junge Grüne), Angelo Zehr (JUSO) und Marc Flückiger (Jungfreisinnige) diskutierten während rund zwei Stunden über die Energiepolitik und die aktuelle Eurokrise. Die Diskussionsrunde wurde durch Kevin Hostettler, Schüler am BZ Wil, geführt.
MARC FLUECKIGER
Im Bereich Energie war man sich grundsätzlich über einen Ausstieg aus der Atomenergie einig. Über die Alternativen und die Umsetzungsdauer dieses Ausstiegs wurde jedoch heftig diskutiert. Auch bei der Diskussion über die Eurokrise waren unterschiedliche Meinungen klar spürbar. Vor allem das aktuelle Handeln der Nationalbank gab einiges zu reden. Ebenfalls thematisiert wurde die Arbeitszeiterhöhung, welche viele Betriebe in letzter Zeit umgesetzt haben. In diesem Punkt konnte jedoch kein Konsens gefunden werden.
Das Publikum zeigte sich während des Anlasses interessiert und nahm aktiv an der Diskussion teil.
Treffen mit Herrn Altbundesrat Merz
Written by Thomas Anderegg
Am 13.10.2011 trafen sich von links nach rechts: Andreas Kunz, Altbundesrat Merz und Marc Flückiger.
Wir durften ein spannendes Referat eines Altbundesrates über seine Arbeit im Finanzdepartement anhören.
Zum Abschluss liesen wir es uns nicht nehmen, noch ein Foto zu schiessen.
Ein nutzloses Gesetz, das den mündigen Bürger einschränkt
Written by Marc FlückigerDie Initiative für den Schutz vor Waffengewalt verfolgt in ihrem Grundgedanken ein edles Ziel. Leider trifft es bei dieser Initiative die Falschen.
Die Schweiz hat seit 2008 eines der schärfsten Waffengesetze weltweit eingeführt. Warum ein neues Gesetz einführen, wenn schon eines besteht? Was nützen uns neue Gesetze, wenn die vorhergehenden noch nicht einmal Zeit gehabt haben sich zu bewähren?
In den letzen Jahren hat sich einiges im Umgang mit Waffen verändert.
So muss heute jedermann, der eine Waffe haben möchte, eine Waffenlizenz beantragen. Auch die Armee hat die Probleme (wenn auch sehr spät) erkannt. Heute darf jeder Armeeangehörige, welcher die Waffe nach dem Dienst nicht nach Hause nehmen will, diese bis zum nächsten Dienst im Zeughaus abgeben.
Auch die Taschenmunition darf nicht mehr n
ach Hause genommen werden. Die Armee hat in den letzten Jahren viele Fehlentscheidungen getroffen, welche ihrem Ruf sehr geschadet haben. Mit der freiwilligen Abgabe der Waffe und dem Einzug der Taschenmunition hat sie die Zeichen der Zeit erkannt. Jetzt stellt sich für mich als Armeeangehöriger die Frage, warum wir nun eine noch striktere Lösung benötigen?
Ich denke, wir sollten unseren Soldaten das Vertrauen schenken, welches sie auch verdient haben. Ausserdem wird mit der Verkleinerung der Armee auch der Waffenbestand automatisch verringert. Die Gefahr geht nicht von den verantwortungsbewussten Armeeangehörigen aus. Sie lauert mehr bei den vielen privaten Waffen.
Die Initiative wird die Personen, die jetzt schon eine Waffe ohne Erwerbsschein besitzen, kaum umstimmen.
Anstatt den ewigen Kampf zwischen links und rechts auszutragen, sollten wir uns lieber darauf konzentrieren mit gezielten Einsammlungsaktionen die rund 2 Mio. Waffen, welche unabhängig von der Schweizer Armee in den Schweizer Haushalten aufbewahrt werden, einzusammeln und zwar auf freiwilliger Basis.
Als Offizier und stolzer Schweizer Bürger, sage ich somit ganz klar NEIN zur unnützen Waffeninitiative und JA zur Prävention, indem die bestehenden Gesetze beibehalten werden und die Energie auf deren Umsetzung gesetzt wird.
Stamm Petition Jugendgewalt vom 30.03.2011
Written by Thomas AndereggDie Jungfreisinnigen Wil und Umgebung luden zum ersten Stamm in Mäsis Angoustura Bar in Wil ein. Nebst der Vorstellung der Regionalpartei sowie des Vorstandes durch den Präsidenten Marc Flückiger, lag das Hauptaugenmerk an diesem Abend auf der lancierten "Jugendgewalt Petition" der Jungfreisinnigen St.Gallen , die von Vincenz Rentsch, Präsident der Jungfreisinnigen St.Gallen, vorgestellt wurde. Als speziellen Gast wurde dabei Rosmarie Bein, deren Sohn im Jahr 2003 von einer Gruppe Rechtsextremer verprügelt wurde, eingeladen. In Ihrer Rede trat sie dezidiert dafür ein, dass man straffällige Jugendliche härter bestrafen müsse. Durch konsequentes durchgreifen und mit einprägenden Massnahmen, würden die Jugendlichen wieder vermehrt zu Vernunft kommen, so Frau Beins Votum.
Bei der abschliessenden Diskussion wurde ebenfalls darauf hingewiesen, dass nicht vergessen werden darf, dass sich die meisten Jugendliche korrekt in der Gesellschaft verhalten und nur ein kleiner Teil mit dem Gesetz in Konflikt kommt.
Es war ein sehr spannender Abend, der mit angeregten Diskussionen zu Ende ging.
Identifikationsverlust Stadt Wil
Written by Jannik SchweizerMit grossem Interesse verfolge ich seit einiger Zeit die Diskussion, um das Restaurant und Hotel Freihof. Da anscheinend keine Einigung erzielt werden konnte, blickt das Restaurant mit Hotel in eine ungewisse Zukunft. Kommt es zu einer Renovation der bisherigen Nutzung oder werden ganz einfach weitere Wohnungen gebaut?
Ich darf nun schon seit 20 Jahren in dieser Stadt leben. In dieser Zeit hat sich einiges positiv gewandelt. Doch nun habe ich das Gefühl, mit der Diskussion rund um das Restaurant Hotel Freihof, eine neue Dimension zu erleben. Es ist sehr eindeutig zu beobachten wie in der Stadt Wil eine sehr hohe Bautätigkeit herrscht. Was natürlich im Anbetracht der vielen schönen Seiten die Wil zu bieten hat (z.B. die vorteilhafte verkehrstechnische Lage), nicht weiter schlimm ist.·
Doch bringt es eben nicht nur immer mehr Bewohner (seit 1850 um das elf-fache erhöht), nein es bringt eben auch noch weitere Konsequenzen mit sich (Mehrverkehr, unkonzipierter Bahnhofsplatz usw). Gerade hier möchte ich als junger Wiler meine Meinung kund tun. Ich sehe wie langsam die Stadt Wil teilweise ihre Identität verliert. Es kann nicht sein, dass immer mehr Menschen in dieser Stadt leben und zum anderen zu wenig für die jüngere Generationen getan wird. Es herrscht überhaupt kein Nachtleben in unserer Stadt, welches mit anderen Städten verglichen werden kann. Dazu kommt, dass die Jugend im Stadtparlament untervertreten ist und sich so auch nicht aktiv an den Stadtentwicklungen teilhaben kann. Die Diskussion um den Freihof zeigt deutlich, wie wenig Interesse im Stadtrat und Stadtparlament für ein attraktives und geordnetes Nachtleben herrscht. Was bringt es , wenn diese Stadt immer weiter wächst, aber das Leben und die Kultur auf der Strecke bleiben?
Diese negativen Veränderungen sind auch national erkennbar. So zum Beispiel im neuen Städte-Ranking der Zeitschrift „Bilanz“. Die Stadt Wil hat sich um zwölf Plätze verschlechtert und ist neu auf Platz 69. Dieses Ergebnis gibt mir zu denken. Ich hoffe, dass auch die Jugend in Zukunft Gehör bekommt, wenn es um städtische Anliegen geht, um gemeinsam für eine zukünftig erfolgreiche und lebenswerte Stadt einzustehen.
Startschuss in Kantonratswahlen 2012
Written by Thomas AndereggIm Frühjahr 2012 finden die Kantonsratwahlen statt.
Die Jungfreisinnigen Wil und Umgebung nominierten am Montag, 4. Juli 2011, im Pfarreiheim Jonschwil ihre Kandidaten.
Zusammen mit der FDP setzten sie das Ziel, die heutigen vier Sitze im Kantonsrat halten zu können.
Die Kandidaten sind: Katharina Wäspe, Manuel Frei, Marc Flückiger, Marc Schürer, Dominique Läser, Jannik Schweizer und Thomas Anderegg.

Mehr Infos. unter:
http://www.infowilplus.ch/_iu_write/artikel/2011/KW_27/Oberuzwil_Jonschwil/Artikel_16063

