Hauptversammlung der Jungfreisinnigen Wil und Umgebung
Am vergangenen Mittwoch luden die Jungfreisinnigen Wil und Umgebung zur ersten Generalversammlung seit ihrer Gründung. Die junge Partei konnte im letzten Jahr nicht nur eine solide Mitgliederbasis aufbauen, sondern positionierte sich unter der Federführung des Präsidenten Marc Flückiger auch erfolgreich im Wahlkampf. Dank engagierten Mitgliedern wurde und wird die Partei in der Region als positive Kraft wahrgenommen, die mit ihren Aktionen frischen Wind in die angestaubte regionale Politszene bringt. Der Dank gilt aber nicht zuletzt auch der Mutterpartei, die sich über eine Verjüngung der politischen Akteure freut und die JFWU tatkräftig unterstützt.
Das junge Alter unserer Partei ist im Grunde genommen ihr grosses Potenzial. Ohne auf verhärtete Verhandlungsfronten und Parteiengezänk Rücksicht nehmen zu müssen, kann sie vorurteilslos hinterfragen und konstruktiv (auch überparteilich) politisieren. Um dieses Potenzial voll ausschöpfen zu können, sind wir Jungfreisinnige ständig auf neue Mitglieder angewiesen, die dem liberalen Gedankengut Leben einhauchen möchten. Wir wollen Politik für die junge Generation erlebbar machen und bieten dafür unsere Partei als Plattform an. Interessenten heissen wir an unserem monatlichen Stamm in der Angostura-Bar in Wil immer herzlich willkommen!
Die JFWU werden in nächster Zeit mit neuen Aktionen auf sich aufmerksam machen und freuen sich auf ein spannendes Vereinsjahr.
Jannik Schweizer
Jungfreisinnige Wil und Umgebung
Zusammenarbeit mit Jungparteien

Ende 2011 hat erstmals ein überparteiliches Treffen von Jungpolitikern der Region Wil und Umgebung stattgefunden. Die Vorstände der Jungparteien wollen sich zukünftig regelmässig austauschen und nach Möglichkeit gemeinsame Projekte lancieren. Im Februar 2012 führten sie auf der Oberen Bahnhofstrasse in Wil eine Standaktion durch. Wir wollen erfahren was junge Leute in Wil und Umgebung politisch motiviert. Die Resultate wurden am 10. April 2012 dem Wiler Stadtpräsidenten übergeben.
Übergabe der Ideensammlung vor dem Rathaus (v.l.n.r): Johannes Leutenegger (JGLP), Michael Sarbach (Junge Grüne), Stadtpräsident Bruno Gähwiler, Lucienne Suter (JUSO) und Marc Flückiger (Jungfreisinnige).
Die Medienmitteilung der Jungparteien findest du hier .
Chlaus Jungfreisinnige

Auch dieses Jahr kamen die Jungfreisinnigen Thurgau, Appenzell und Sankt Gallen zum gemütlichen Chlaushöck in Hof zu Wil zusammen. Die Stimmung war friedlich und ausgelassen, und das Essen hat wunderbar geschmeckt. Für eine lustige Überrauschung sorgte der Samichlaus, begleitet von seinem Schmutzli. Es wurde viel gelacht als der Chlaus mit jeden einzelnen Jungfreisinn sprach.
Am Ende gab es noch "Nüssli" und "Schoggi". Es war ein sehr gelunger Abend der schon wieder Vorfreude auf den Chlaushöck vom nächsten Jahr weckt. Wir möchten uns noch herzlich bei unseren Sponsoren, Bäckerei Eberle und Kostezer Wil, bedanken.
Politische Diskussionsrunde im BZ Wil
Am 31.08.2011 fand im BZ Wil eine Diskussionsrunde vor zwei Klassen der Kaufmännischen Lehrlinge M-Profil im 3. Lehrjahr statt.Die Nationalratskandidaten Christina Schönenberger (JCVP), Roman Rutz (JEVP), Basil Oberholzer (Junge Grüne), Angelo Zehr (JUSO) und Marc Flückiger (Jungfreisinnige) diskutierten während rund zwei Stunden über die Energiepolitik und die aktuelle Eurokrise. Die Diskussionsrunde wurde durch Kevin Hostettler, Schüler am BZ Wil, geführt.
MARC FLUECKIGER
Im Bereich Energie war man sich grundsätzlich über einen Ausstieg aus der Atomenergie einig. Über die Alternativen und die Umsetzungsdauer dieses Ausstiegs wurde jedoch heftig diskutiert. Auch bei der Diskussion über die Eurokrise waren unterschiedliche Meinungen klar spürbar. Vor allem das aktuelle Handeln der Nationalbank gab einiges zu reden. Ebenfalls thematisiert wurde die Arbeitszeiterhöhung, welche viele Betriebe in letzter Zeit umgesetzt haben. In diesem Punkt konnte jedoch kein Konsens gefunden werden.
Das Publikum zeigte sich während des Anlasses interessiert und nahm aktiv an der Diskussion teil.
Identifikationsverlust Stadt Wil
Mit grossem Interesse verfolge ich seit einiger Zeit die Diskussion, um das Restaurant und Hotel Freihof. Da anscheinend keine Einigung erzielt werden konnte, blickt das Restaurant mit Hotel in eine ungewisse Zukunft. Kommt es zu einer Renovation der bisherigen Nutzung oder werden ganz einfach weitere Wohnungen gebaut?
Ich darf nun schon seit 20 Jahren in dieser Stadt leben. In dieser Zeit hat sich einiges positiv gewandelt. Doch nun habe ich das Gefühl, mit der Diskussion rund um das Restaurant Hotel Freihof, eine neue Dimension zu erleben. Es ist sehr eindeutig zu beobachten wie in der Stadt Wil eine sehr hohe Bautätigkeit herrscht. Was natürlich im Anbetracht der vielen schönen Seiten die Wil zu bieten hat (z.B. die vorteilhafte verkehrstechnische Lage), nicht weiter schlimm ist.·
Doch bringt es eben nicht nur immer mehr Bewohner (seit 1850 um das elf-fache erhöht), nein es bringt eben auch noch weitere Konsequenzen mit sich (Mehrverkehr, unkonzipierter Bahnhofsplatz usw). Gerade hier möchte ich als junger Wiler meine Meinung kund tun. Ich sehe wie langsam die Stadt Wil teilweise ihre Identität verliert. Es kann nicht sein, dass immer mehr Menschen in dieser Stadt leben und zum anderen zu wenig für die jüngere Generationen getan wird. Es herrscht überhaupt kein Nachtleben in unserer Stadt, welches mit anderen Städten verglichen werden kann. Dazu kommt, dass die Jugend im Stadtparlament untervertreten ist und sich so auch nicht aktiv an den Stadtentwicklungen teilhaben kann. Die Diskussion um den Freihof zeigt deutlich, wie wenig Interesse im Stadtrat und Stadtparlament für ein attraktives und geordnetes Nachtleben herrscht. Was bringt es , wenn diese Stadt immer weiter wächst, aber das Leben und die Kultur auf der Strecke bleiben?
Diese negativen Veränderungen sind auch national erkennbar. So zum Beispiel im neuen Städte-Ranking der Zeitschrift „Bilanz“. Die Stadt Wil hat sich um zwölf Plätze verschlechtert und ist neu auf Platz 69. Dieses Ergebnis gibt mir zu denken. Ich hoffe, dass auch die Jugend in Zukunft Gehör bekommt, wenn es um städtische Anliegen geht, um gemeinsam für eine zukünftig erfolgreiche und lebenswerte Stadt einzustehen.

