JFWU
Zusammenarbeit mit Jungparteien

Ende 2011 hat erstmals ein überparteiliches Treffen von Jungpolitikern der Region Wil und Umgebung stattgefunden. Die Vorstände der Jungparteien wollen sich zukünftig regelmässig austauschen und nach Möglichkeit gemeinsame Projekte lancieren. Im Februar 2012 führten sie auf der Oberen Bahnhofstrasse in Wil eine Standaktion durch. Wir wollen erfahren was junge Leute in Wil und Umgebung politisch motiviert. Die Resultate wurden am 10. April 2012 dem Wiler Stadtpräsidenten übergeben.
Übergabe der Ideensammlung vor dem Rathaus (v.l.n.r): Johannes Leutenegger (JGLP), Michael Sarbach (Junge Grüne), Stadtpräsident Bruno Gähwiler, Lucienne Suter (JUSO) und Marc Flückiger (Jungfreisinnige).
Die Medienmitteilung der Jungparteien findest du hier .
Leserbrief „mein liebes Wahlplakat”
Jetzt spriessen sie wieder aus dem Boden wie Pilze nach einer regnerischen, feuchten Sommernacht.
An jeder Ecke oder freien Wiese findet man sie vor. Optisch perfekt gestaltet um die Blicke der Passanten auf sich zu lenken und ihre Botschaften zu vermitteln. Wahlplakate mit den Konterfeis der zu wählenden Person inklusive Parteilogo sowie Wahlbotschaft setzen wie vor jeder Wahl die Farbakzente in einer meist grauen Umgebung. Bis sie jedoch in ihrer vollen Pracht zu bestaunen sind, braucht es einiges an vorangehender Arbeit.
Als erstes muss ein geeignetes Foto gefunden oder neu erstellt werden. Dieses wiederum wird anschliessend bis zur Perfektion bearbeitet, mit den jeweiligen Wahlbotschaften sowie Parteilogos versehen und farblich abgestimmt. Ist diese zeitaufwendige Arbeit erstmals getan und eine Druckvorlage erstellt geht es ab damit zur Druckerei. Nach dem Drucken müssen die Plakate auf die meist wiederverwendbaren und daher bereits vorhandenen Plakatständer aufgeklebt werden.
Bedenkt man, dass so ein Plakat bei jeder Witterung meist im Freien steht, ist dafür eine gewisse Sorgfalt geboten. Ist auch diese Arbeit erledigt geht es ans Aufstellen. Eigentlich die Krönung einer zeitaufwendigen Vorarbeit, dennoch bei gewissen Witterungen nicht immer die angenehmste Aufgabe.
Hochfrequentierte Stellen sind sehr beliebt und ein Jeder möchte der Erste vor Ort sein. Dennoch gilt es auch zu beachten, dass ein Plakat nicht überall aufgestellt werden darf, sondern gewissen Regeln der jeweiligen Stadt oder des jeweiligen Kantons nachgekommen werden muss. Gäbe es diese Regeln nicht, so würden wahrscheinlich von jeder Autobahnbrücke diverse Personenportraits auf die vorbeifahrenden Autos schauen und ihre Wahlbotschaften präsentieren!
Dass der oben beschriebene Prozess nicht jedermanns Sache ist, dass haben gewisse Firmen bereits erkannt und bieten einen sogenannten Komplet Service an. Professionelle Grafikagenturen gestalten die Wahlplakate nach den neusten Erfahrungen der psychologischen Aufmerksamkeitsgewinnung und lassen sie auf bereits vorhandenen, dauerhaften Werbeflächen aufkleben. Auch kommen immer neue Werbemöglichkeiten hinzu. So zum Beispiel die LED-Werbung. Tag und Nacht leuchtet dann das „digitale Plakat“ von mobilen oder fixen LED-Screens. Beides hat jedoch auch seinen Preis und wird daher nicht von allen Parteien genutzt. Speziell Klein- oder Jungparteien können es sich schlichtweg nicht leisten, diesen Aufwand in ihren jeweiligen Wahlbudgets zu verbuchen.
Eines jedoch ist und bleibt seit jeher das Gleiche, nämlich der Sinn dieser Wahlplakate. Dieser besteht einzig und alleine darin, die Öffentlichkeit auf eine Person und/oder Partei aufmerksam zu machen um wenn möglich eine Stimme mehr im hart umkämpften Wahlkampf zu ergattern. Zudem bringt ein gelungener Wahlspruch nicht selten ein Lächeln auf die Gesichter der Passanten oder Kinder erfreuen sich an den farbigen Bildern und Logos. Was Wahlplakate jedoch mit Sicherheit nicht tun ist jemanden stören oder in irgendeiner Form bedrohen oder belästigen. Daher wundere ich mich umso mehr, wieso immer wieder Plakate am Boden liegen oder mutwillig beschädigt werden.
Liebe Randalierer, mit diesem Leserbrief möchte ich mich gezielt an euch richten. Denkt doch bitte das nächste Mal an diese Zeilen und geht an eurem wehrlosen Gegner vorbei und belasst ihm so neben unnötigem Mehraufwand eine gewisse Ehre für die von ihm investierten Stunden.
Marc Schürer,
Kantonsratkandidat, Liste 2
Vizepräsident Jungfreisinnige Wil und Umgebung“
6 Wochen Ferien für alle?
Zugegeben, auch ich würde mich freuen, wenn meine Firma mir 6 Wochen Urlaub geben müsste. Leider nützen mir die 6 Wochen Ferien jedoch nichts mehr, wenn mein Arbeitgeber nicht mehr existiert oder er die Arbeitsplätze in Ausland verlegt.

Eine allgemeine Regelung der Ferientage kann nur branchenintern gefunden werden. Dies beweisen auch die vielen Gesamtarbeitsverträge, welche durch die Gewerkschaften in verschiedensten Branchen hart erkämpft wurden. Da jede Branche andere Absatzmärkte aufweist und somit in unterschiedlichsten Konkurrenzsituationen steckt, muss sie auch individuell auf den Markt reagieren können. Mit einer generellen Ferienerhöhung, die zudem auch noch gegen den Strom der aktuellen Wirtschaftssituation fliesst, können wir nur verlieren. Was nützt es uns, wenn die Industrien, welche viel Manpower benötigen und deren grösste Wertschöpfung in der Herstellung liegt, nebst dem starken Franken auch noch mit überhöhten Personalkosten zu kämpfen haben? Was nützt es uns, wenn genau diese Arbeitsplätze verloren gehen? Schlussendlich werden wir mehr verlieren, als wir mit den zwei zusätzlichen Wochen Ferien erhalten. Ausserdem haben wir im Vergleich mit unseren Nachbarländern jetzt schon sehr hohe Personalkosten.
Unsere Gewerkschaften sollen weiterhin für die Arbeitnehmenden kämpfen. Es braucht einen Gegenpool zu den Unternehmen, welche ihre Verantwortung nicht wahrnehmen. Dies sollte jedoch nicht zu Lasten von jenen Unternehmen passieren, die ihre Verantwortung wahrnehmen und faire und nachhaltige Arbeitsplätze schaffen.
Aus diesem Grund NEIN zur Ferieninitiative am 11. März 2012!!!
Marc Flückiger "Damit wir weiterkommen!"
Präsident Jungfreisinnigen Wil und Umgebung
Kantonsratkandidat, Liste 2
Chlaus Jungfreisinnige

Auch dieses Jahr kamen die Jungfreisinnigen Thurgau, Appenzell und Sankt Gallen zum gemütlichen Chlaushöck in Hof zu Wil zusammen. Die Stimmung war friedlich und ausgelassen, und das Essen hat wunderbar geschmeckt. Für eine lustige Überrauschung sorgte der Samichlaus, begleitet von seinem Schmutzli. Es wurde viel gelacht als der Chlaus mit jeden einzelnen Jungfreisinn sprach.
Am Ende gab es noch "Nüssli" und "Schoggi". Es war ein sehr gelunger Abend der schon wieder Vorfreude auf den Chlaushöck vom nächsten Jahr weckt. Wir möchten uns noch herzlich bei unseren Sponsoren, Bäckerei Eberle und Kostezer Wil, bedanken.
